Naturerlebnisweg Klingenbachtal  -  Der abwechslungsreiche Lauf des Klingenbachs

Im Gegensatz zum stark wirtschaftlich geprägten Arm des Klingenbaches in der Glaslohe mit Quellnutzung, Teichen, Ackerflächen zeigt der Arm des Klingenbaches in der
Kohllohe noch naturnahe Lebensräume entlang kleiner Fließgewässer.

Dazu zählt hier die Feuchtwiese beiderseits des Baches mit unterschiedlicher Nutzung. Am Hang und in der Senke mit kleinen Quellaustritten ist schon von weitem der Teichschachtelhalm zu erkennen. Er gehört zu einer Pflanzenfamilie, die schon zu Saurierszeiten ganze Wälder geformt hat. Auf dem gemähten Teil soll den Blütenpflanzen, die auf diese Pflege angewiesen sind, ein Platz reserviert werden.

 

Viele Insekten wie der Scheckenfalter oder der Kleine Fuchs freuen sich auf die Blüten der Witwenblume, des Teufelsabbiss, derBlutwurzund der Waldengelwurz zum Nektarsaugen. Typischer Bodenbewohner in feuchten Wiesen ist der Sumpfgrashüpfer.

Ohne Mahd siedeln sich in Feuchtwiesen gerne Sträucher an, die eine Silhouette wie nach einem Formschnitt aufweisen. Die Ohrweide hat so eine markante Wuchsform.
Ein weiterer Lebensraum schließt sich auf unserem Weg bachabwärts an. Besonders im Frühjahr erwacht im naturnahen Laubmischwald das Leben zuerst. Vor dem Blattaustrieb der Schwarzerlen erreichen die Sonnenstrahlen auch den Boden. Viele Frühlingsblüher wie das Buschwindröschen brauchen dieses Signal.

In den Baumwipfeln erhebt sich der Gesang von zahlreichen Vögeln wie ZilpZaip, Rotkehlchen oder im dichten Strauchwerk der Zaunkönig.
Eine Holzbrücke erlaubt uns nun, in das Wasser des Baches zu blicken mit feinem sandigen Sediment. Am Bachufer erblüht die Sumpfdotterblume.

 

 
 

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